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Die Seniorenbeauftragten des Landkreises Helmut Heller und Richard Baumgartner mit Wirtschaftsförderin Nadja Beutlhauser beim Ertesten des Moduls „barrierefreies Einkaufen im Landkreis“.

Wirtschaftsförderung und regionale Wertschöpfung durch Onlinedatenbank

Ab dieser Woche haben Unternehmer des Landkreises die Möglichkeit Ihre Firma in einer extra für den Landkreis entworfenen Datenbank vorzustellen. Ein Ziel das in der Zukunftskonferenz „gemeinsam wachsen“ Thema war und nun seine Umsetzung findet. Bereits 152 Unternehmen aus dem Landkreis haben sich registriert. Dieser Service der Wirtschaftsförderung des Landkreises ist kostenlos und soll dazu beitragen, dass Verbraucher die Angebote im Landkreis kennen und nutzen.

Ganz nach dem Motto: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah ist.“ Der Verbraucher kann dabei gemeindebezogen nach Anbietern suchen, oder die Suche auf den gesamten Landkreis ausdehnen. Neben der umfassenden Produkt- bzw. Dienstleistungspalette, die der Geschäftsführer beschreibt, kann er bei Bedarf hinterlegen, ob es um ein BIO oder einem fair gehandelten Produkt (fair trade) geht.

Um unterstützend dem Fachkräftemangel zu begegnen, kann der Unternehmer anlegen, dass er im Moment freie Arbeitsstellen zu besetzen hat. Die  Unternehmensbefragung im Landkreis von 2011 zeigt deutlich, dass in der Region Mitarbeiter gesucht sind. Diese Option soll dem Unternehmen dienen, um aktuell und breit aufgestellt handeln zu können. Aber auch für Azubis kann die Datenbank hilfreich sein, denn auch freie Lehrstellen kann der Unternehmer hinterlegen.

Die Teilnehmer der Zukunftskonferenz beschäftigten sich überdies mit der Landnutzung. Lehrstehende Gebäude und Brachflächen sollen priorisiert für gewerbliche Zwecke genutzt werden. Vorhandene Räumlichkeiten nutzen war die Forderung, bevor man neue Gewerbegebiete erschließt und bebaut als Flächenrecycling bzw. flächenschonende Maßnahme. Auch diese Ambition konnte in die Datenbank aufgenommen werden. Firmen- bzw. Gebäudeinhaber haben die Möglichkeit darauf hinzuweisen, dass sie Gewerberäume zur Miete bzw. Kauf anbieten.

Ein weiteres Thema das mit dem demographischen Wandel einhergeht ist die älter werdende Gesellschaft. Nicht nur für ältere Mitbürger sondern auch für Personen mit Handicap soll die Datenbank nützlich sein, denn jedes Unternehmen kann angeben, ob ein barrierefreies Einkaufen in ihrem Geschäft stattfinden kann. Ein Bedarf, den die Seniorenbeauftragten mit in die Ideengestaltung der Zukunftskonferenz eingebracht haben. Zum Thema „barrierefreies Bauen und Wohnen“, findet am Mittwoch, den 21.03. um 15 Uhr ein Informationsnachmittag im Landratsamt statt, den die Initiativgruppe Seniorenleitbild  organisieren.

Ein Angebot, dass nur so gut sein kann, wie es gepflegt wird. 152 Eintragungen sprechen bereits jetzt schon für das Projekt, so Landrat Trapp, der die Datenbank als Unterstützung für den Mittelstand versteht und dabei auf eine hohe Nutzung der Verbraucher und weitere Registrierungen der Unternehmer hofft. Durch die Newsletter-Anmeldung, eine weitere Neuerung auf der Internetseite, erhält man aktuelle Mitteilungen der Wirtschaftsförderung und damit auch was rund um die Ziele der Zukunftskonferenz entsteht.

Erklärung zur Datenbank