Seite auswählen Menü


Bei der jüngsten Unternehmerbefragung landete der Landkreis Dingolfing-Landau mit der Bestnote 2,3 gemeinsam mit dem Landkreis Landshut auf dem ersten Platz. Bereits im Sommer 2009 wurden die Betriebe des Landkreises von der IHK angeschrieben und zu 53 harten und weichen Standortfaktoren befragt, wie sie diese nach Wichtigkeit und Zufriedenheit einschätzen, gegliedert in die Themenbereiche Infrastruktur, Arbeitsmarkt und Bildung, Standortattraktivität, Standortimage, Standortklima, Standortkosten sowie Marktnähe und Netzwerke. Niederbayernweit beteiligten 453 Firmen aktiv an der Umfrage. Dabei zeigt sich aber ein deutliches West-Ost-Gefälle – so erreichen die Landkreise Freyung-Grafenau und Regen eine Gesamtnote von 3,1 und 3,2.

Die Firmen im Landkreis sind mehr als zufrieden mit dem Wirtschaftsstandort Dingolfing-Landau. Das sagt eben die aktuelle Standortzufriedenheitsanalyse der Industrie- und Handelskammer Niederbayern. Landrat Heinrich Trapp, der IHK-Gremiumsvorsitzende Siegfried Moßandl und die Wirtschaftsförderung freuten sich, dass die Firmen den Standort Dingolfing-Landau sehr wohlwollend beurteilt haben.

Höchstwert bei der Zufriedenheit erreicht der Standortfaktor „Erreichbarkeit über Straße“ der von den hiesigen befragten Unternehmen auch am wichtigsten eingestuft wurde. Gerade bei der Infrastruktur zeigten sich aber auch zwei negative Faktoren: die Schienenanbindung beim Personenfernverkehr und die Versorgung beim Thema Breitbandtechnologie, welche aber von Unternehmen als sehr wichtig eingestuft wurden.

Nachholbedarf hat der Landkreis bei der Wirtschaftsförderung und beim Standortmarketing. Beide Themen wurden mit der Installierung der Wirtschaftsförderung im letzten Jahr bereits in Angriff genommen. Siegfried Moßandl erwähnte zusätzlich die Thematik des demographischen Wandels und wie wichtig es sei unternehmerisch die richtigen Weichen zu stellen und die damit verbundenen Entscheidungen frühzeitig zu treffen. Ein Appell, der auch in Richtung Politik gerichtet wurde.

Insgesamt freut man sich über das Ergebnis – möchte aber nicht stehen bleiben sondern an den entscheidenden Schrauben drehen, um bei der nächsten Umfrage noch ein paar Punkte besser zu sein.

vgl.: Presseartikel 23.03.2011 (Dingolfing Anzeiger, Landauer Zeitung, Landauer Neue Presse, Wochenblatt)